Programm

Dienstag, 23.04.2024
Mittwoch, 24.04.2024
Donnerstag, 25.04.2024
Freitag, 26.04.2024
Samstag, 27.04.2024
Sonntag, 28.04.2024
Montag, 29.04.2024
Dienstag, 30.04.2024
Mittwoch, 01.05.2024
Donnerstag, 02.05.2024
Freitag, 03.05.2024
Samstag, 04.05.2024
Sonntag, 05.05.2024
Montag, 06.05.2024
Dienstag, 07.05.2024
Mittwoch, 08.05.2024
Donnerstag, 09.05.2024
10:00 bis 17:00 Uhr
FORUM Junge Gestalttherapeut*innen
Dr. Hella Gephart, Isabelle Munde | Freie Plätze: 51

Mit diesem Forum möchten wir jungen Gestalttherapeut*innen und Interessent*innen an der Gestalttherapie die Möglichkeit bieten, sich über unser Verfahren, das zu den Humanistischen Therapieansätzen gehört, zu informieren. Wir möchten einen Eindruck über unsere Arbeitsweisen geben und die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Weitere Informationen zum FORUM

MODERATION:

Dr. Hella Gephart

appr. Psychologische Psychotherapeutin, Gestalttherapeutin

Isabelle Munde

Gestalttherapeutin

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Freitag, 10.05.2024
09:30 bis 10:00 Uhr
Tagungseröffnung
Improvisation & Performance mit Gestalt-Musiktherapeut*innen des HIGW
| Keine Teilnehmerbeschränkung

Körper, Leib und Psyche öffnen sich mit Klängen, Rhythmen, Stimmen u.v.m.
Wir kreieren gemeinsam Musik und eine Atmosphäre im aktuellen Feld. Leibliche Resonanz, ganzheitliche Wahrnehmung und Kontaktprozesse werden spürbar und wecken Wandlungskraft. Mit vielfältigen Stimmen und Instrumenten laden wir zu leiblichtetralogischen (Ich & Du & alle Anwesenden) Erfahrungen und Kontakt ein, vielleicht eine gemeinsame Reise in die manchmal noch fremde Freiheit …

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10:15 bis 11:45 Uhr
Vortrag 1
Körperpsychotherapie und ihr Verhältnis zur Gestalttherapie
Dr. phil Manfred Thielen | Keine Teilnehmerbeschränkung

Die Geschichte und der aktuelle Stand der Körperpsychotherapie (KPT) sollen in Grundzügen dargestellt werden. Dabei wird auf W. Reich (1898-1957), ihrem wichtigsten Begründer, eingegangen und seine Bedeutung für die heutige KPT herausgearbeitet. Fritz Perls, aber auch Goodman, waren mit Reichs Ansatz gut vertraut. Perls hat wichtige Elemente von ihm zur Entwicklung der Gestalttherapie genutzt, trotzdem haben sich beide Ansätze unterschiedlich entwickelt. Es soll auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Körperpsychotherapie und Gestalttherapie eingegangen werden.

Dr. phil Manfred Thielen

Dipl.-Psych. PP, Leiter des Instituts für Körperpsychotherapie Berlin, Ausbilder, Lehrtherapeut, Supervisor, Dozent an Hochschulen u. Ausbildungsinstituten, Veröffentl. zur KPT, Delegierter der PTK Berlin u. der BPtK

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10:15 bis 11:45 Uhr
Workshop 1
Eindruck braucht Ausdruck
Marie v. Villiez, Sigrid Hahn | Freie Plätze: 0

Eindrücke, Druck, Drücken, manifestiert sich im Leib, oft sitzen sie fest, graben sich ein, bleiben, gehören zu uns.
Über eine Awarenessübung kommen wir in Kontakt mit diesen leiblichen Empfindungen, geben ihnen einen spontanen Ausdruck auf Papier.
Was gestaltet die Hand? Wie drückt sich unser Körper aus? Oft vielschichtiger als Worte, denn die Hand folgt einem Impuls, der aus dem unbewussten Bereich kommt und spiegelt unser gesamtes Erleben als Körper, Geist und Seele.
Wir nutzen diese Vielschichtigkeit für eigene Ausdrucksformen und die Resonanz der Gruppe.

Marie v. Villiez

Gestalttherapeutin DVG i.A., Künstlerin, Buchbinderin, HP-psych. Leitung der Jahresgruppe „Verbunden über Kreativität“, div. Dozententätigkeit von Intensivseminaren. Lebt in Hamburg und Griechenland. marievonvilliez.de

Sigrid Hahn

Gestalttherapeutin (DVG), Kunst- und Leibtherapeutin (FPI), Supervisorin in eigener Praxis, HP-Psych., Lehrtherapeutin und Trainerin am HIGW, lebt und arbeitet in Hamburg.
sigrid-hahn-gestalttherapie.de

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10:15 bis 11:45 Uhr
Workshop 4
Musik und Leiblichkeit – Wie Musik Körper und Seele bewegt
Wiebke Kuilert, Stefanie Zießler | Freie Plätze: 0

Eine Einladung, die Wirkung von Musik auf Körper, Leib und Seele spür- und erlebbar werden zu lassen …
Im Kontakt mir dir und dem eigenleiblichen Spüren von Klang, Melodie und Rhythmus sowie Dynamik und Form sollen leib-phänomenologische Prozesse erfahrbar und diese leib-dialogisch in Resonanz miteinander gebracht werden. Dabei können Atmosphären hörbar gemacht und körperbezogene Prozesse angeregt werden.
Was machen Musik und Klänge leiblich mit uns? Wie klinge ich gerade? Wie klingt mein Gegenüber? Was nehme ich wahr, was wird atmosphärisch spürbar, wie klingen wir gemeinsam?
Begib dich mit uns auf eine Reise und erfahre die ganzheitliche und dialogische Wirkung von Musik.

Wiebke Kuilert

Seit 20 Jahren Sonderpädagogin, derzeit an einer Stadtteilschule in Hamburg tätig. Weiterbildungen in Coaching und Systemischer Prozessbegleitung auf gestalttherapeutischer Grundlage, Gestalt- und Musiktherapeutin in Ausbildung am HIGW (2. Ausbildungsjahr)

Stefanie Zießler

Dipl. Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin (Pädagogik, Beratung, Gruppe). Gestalt- und Musiktherapeutin in eigener Praxis, sowie für soziale und gesundheitliche Einrichtungen. Trainerin und Lehrtherapeutin am HIGW.

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10:15 bis 11:45 Uhr
Workshop 41
Träume – Sprache der Seele: theoretische und methodische Ansätze der gestalttherapeutischen Traumarbeit
Albrecht Boeckh | Freie Plätze: 0

Träume sind kreative Gestalt-Prozesse, die das Tageserleben mit den tiefen Schichten unserer Psyche verbinden. Sie sind ein Spiegel unseres Selbst und zeigen dessen inneren Prozesse. Ihre „Sprache“ ist „rechtshemisphärisch“ bildhaft, symbolisch, szenisch.
Wie können wir sie besser verstehen und ihr kreatives Potenzial für unsere eigene Entwicklung nutzen?   Methoden der Aktualisieren des Traumerlebens, die Identifikation mit Traumelementen,  die szenische Inszenierung des Traums und die dialogische Bearbeitung von Polaritäten, können uns dabei helfen.
Gerne möchte ich anhand konkreter Arbeiten mit Träumen von Teilnehmenden die Methoden der Traumarbeit anschaulich machen und die theoretischen Fragen diskutieren.

Albrecht Boeckh

Dr. rer. soc., Diplomsoziologe, HP
Gestalttherapeut DVG und Supervisor DGSv in eigener Praxis
Gestalt-Trainer beim GIH und bei Symbolon
Leiter einer DGSv-zertifizierten Supervisionsausbildung an der Uni Tübingen (ABiP/UKT)
Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Freiburg (Masterstudiengang Supervision)

 

 

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10:15 bis 11:45 Uhr
Workshop 3
Sprechende Körper
Mona-Alice Hey | Freie Plätze: 0

Körper und Seele werden in der Gestalttherapie als unzertrennlich betrachtet. Dieser Workshop fokussiert die Körperwahrnehmung jenseits von Worten.
Was nehme ich wahr, wenn ich einen anderen Körper sehe, wie deute ich die Haltung und den Ausdruck? Was drückt mein Körper aus, wenn ich ihn sprechen lasse? Was zeigt sich, wenn zwei Körper einen Dialog führen?

Mona-Alice Hey

Gestalttherapeutin (DVG), Soziologin, veranstaltet Seminare,
Workshops und Festivals zu Körperarbeit, Sinnlichkeit, bewusster Berührung und Konsens.

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10:15 bis 11:45 Uhr
Workshop 2
Eigenwahrnehmung – Fremdwahrnehmung
Antje Abram | Freie Plätze: 0

NEUGIER GENÜGT:
Wie groß mag wohl in verschiedenen Situationen die Diskrepanz zwischen meiner eigenen Wahrnehmung und und der anderen sein?
Und was bedeutet dies für meine Gefühlswelt und den Kontakt zu anderen Menschen?
Eine spielerische Erkundungsreise von Körper, Geist und Seele mit Hilfe von Bewegung, Statuenarbeit, Berührung, Kontakt, Atmung, Achtsamkeit und Entspannung.

Antje Abram

Dipl. Sportlehrerin für Rehabilitation und Behindertensport, Gestalttherapeutin seit 1998, Systemische- und Hypnotherapeutin, Lehrerin für Yoga, Achtsamkeit, Tanz und Entspannungsverfahren, Autorin von Fachbüchern (Junfermann Verlag, u. a. „Fühlen erwünscht“, „Imaginationen“)

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12:30 bis 13:00 Uhr
Prozessgruppe: Freitag
| Keine Teilnehmerbeschränkung

Wir möchten auch in diesem Jahr wieder Prozessgruppen während der Tagung anbieten. Prozessgruppen sind ein Angebot für alle Tagungsteilnehmer*innen zum persönlichen Kontakt und Wohlbefinden, zur Intensivierung des Austausches während der Tagung und zur Überwindung von zunächst bestehender Fremdheit und Unsicherheit gedacht.
Prozessgruppen haben kein inhaltliches Thema und keine Leitung, sondern nur ‚verantwortliche Anreger*innen’, die den ‚groben Rahmen’ vorgeben und halten. Das angegebene Zeitfenster kann nach Bedarf (bis zu 30 Minuten) in die Mittagspause ausgedehnt werden.

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12:45 bis 13:45 Uhr
Mittagsangebot 1
Zentriert in den Tag durch die „4 Himmelsrichtungen“ – Bewegungsmeditation –
Jutta Kuhlmann | Freie Plätze: 0

Ich biete eine aus der Sufi-Tradition abgeleitete Meditation in Bewegung an, die aus 5 Phasen besteht. Du hast die Möglichkeit, innerhalb einer vorgegebenen Form Deinen persönlichen, in diesem Moment stimmigen Bewegungsimpulsen Ausdruck zu verleihen. Lausche und spüre in Dich hinein, was bzw. wie es sich aus Dir heraus entfalten will.
Auf dass Dir ein geschmeidiges Körpergefühl zu geschmeidigem Denken verhelfen möge.

Jutta Kuhlmann

Ärztin (Homöopathie), Aus- und Fortbildungen in Bartenieff-Bewegungsarbeit, Ideokinese, Reichianischer Körperarbeit, Contactimprovisation und 5Rhythmen, inspiriert des weiteren durch einen Gestalttherapeuten auf gemeinsamem Lebensweg und durch die Lehren der Süße Medizin Sonnentanz Tradition.

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13:15 bis 14:00 Uhr
Mittagsangebot 2
Wellentanz Free your mind – eine Pausenerfrischung
Mona-Alice Hey | Keine Teilnehmerbeschränkung

Hier können wir die gesammelten Eindrücke in Bewegung bringen. Eintauchen in die Innenwelt. Eine Reise durch 5 Rhythmen. In die körperliche Präsenz finden.
„IF YOU DON’T DO YOUR DANCE, WHO WILL?” (G. Roth)

Mona-Alice Hey

Gestalttherapeutin (DVG), Soziologin, veranstaltet Seminare, Workshops und Festivals zu Körperarbeit, Sinnlichkeit, bewusster Berührung und Konsens.

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14:00 bis 15:30 Uhr
Workshop 7
„Die Worte zerfielen mir im Munde“ – Stimme und Körper im Dialog
Dr. phil. Kristin Theresa Drechsler | Freie Plätze: 0

In diesem Workshop lade ich dazu ein, Verflechtungen von Körper-, Stimm- und Gestaltarbeit gemeinsam zu erforschen.

Ich gehe davon aus, dass ‚Stimme‘ ein dialogisches Phänomen ist und wir nur im Spiegel eines ‚Du‘ unsere ‚eigene Stimme‘ erfahren können. In verschiedenen Konstellationen (Einzel, Paar, Gruppe) wird es Möglichkeiten geben, in einen Dialog von Körper und Stimme einzutauchen. Das Erlebte kann in Austauschrunden begrifflich eingeordnet werden.

Dr. phil. Kristin Theresa Drechsler

Gestalt-Musiktherapeutin i. A., Musiktherapeutin (Psychiatrie), Musikerin und Performancekünstlerin, Phänomenologin, Dozentin für Philosophie (Uni)

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14:00 bis 15:30 Uhr
Workshop 6
Mit allen Sinnen sein … Leibarbeit in der Gestalttherapie
Dorothea Helmbrecht | Freie Plätze: 0

In diesem Workshop erforschen wir leib-hafte Möglichkeiten der Zuwendung zum Körper im Rahmen der Gestalttherapie. Ausgangspunkt ist leibhaftiges Hinspüren und in Bezug treten zum eigenen Körper. Wir erproben einfache Übungen und kleine Experimente der Körperarbeit. Dabei nehmen wir uns Zeit für die Resonanzen des Körpers und spüren auch der Rückwirkung auf Geist und Seele nach.

Dorothea Helmbrecht

Gestalttherapeutin DVG, Integrative Tanz- und Bewegungstherapeutin, Diplom-Psychologin an einer psychosozialen Beratungsstelle, freiberuflich und als Trainerin für das HIGW

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14:00 bis 15:30 Uhr
Vortrag 2
Heilsame Körperdialoge im interkörperlichen Feld
Julianne Appel-Opper | Keine Teilnehmerbeschränkung

In einem interkörperlichen Feld beeindrucken wir einander, wie wir schauen, hören, uns bewegen, gestikulieren und atmen. Rhythmen senden körpersprachliche Gestalten, parallel zu den gesprochenen Worten und zum Schweigen.
Die Vortragende hat therapeutische Arbeitsweisen entwickelt, Resonanzen und Impulse im körperlichen Dazwischen zur Verfügung zu stellen, ganz ohne direkte Körperberührung.
Der Vortrag beleuchtet Körperdialoge anhand von Szenen aus Kontexten der psychotherapeutischen Praxis und Fortbildung und bezieht diese auf Konzepte der Gestalttherapie und der Relationalen Psychoanalyse.

Julianne Appel-Opper

Diplom-Psychologin, Psychol. Psychotherapeutin, UKCP reg.
Psychotherapeutin, Supervisorin, Trainerin, eigene Praxis in Berlin. Fortbildungsangebote, Publikationen in deutsch/englisch.

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14:00 bis 15:30 Uhr
Minilecture 2
Der Körper wandelt durch Zeit und Raum
Sabine Altenkirch | Keine Teilnehmerbeschränkung

Wir reden von Körper und ein Jeder meint völlig Unterschiedliches! In der Medizin ist der Körper anatomisch die Subtraktion eines Ganzen. Das ästhetische Empfinden des Körpers unterliegt stetiger Wandlung, Twiggy-Rubens, Jugend-Alter. Die reflexive Wahrnehmung im gegenseitigen Kontakt des Körpers mit dem Feld erschafft unsere Welt. Diese Mini-Lecture zielt auf die Darstellung der Vielfalt der Relation des Erlebens der Körperlichkeit, die Verwirrung und Verortung unserer Lebendigkeit im Körper.

Sabine Altenkirch

Ärztin f. Psychiatrie, Gestalttherapeutin, Trauma, Lehrtherapeutin, Ausbilderin, Supervisorin, Workshop-Konzeption. E-Mail: sabine3altenkirch@gmail.com

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14:00 bis 15:30 Uhr
Workshop 5
Körperpsychotherapie bei frühkindlichen Entwicklungsstörungen
Dr. phil. Manfred Thielen | Freie Plätze: 0

Viele psychische Problematiken, insbesondere Persönlichkeitsstörungen, aber auch Ängste und Depressionen u.a. haben frühkindliche Interaktionsstörungen zur Grundlage. Mit Hilfe von Säuglingsforschung und körperpsychotherapeutischen Konzepten wie affekt-motorische Schemata und Mikropraktiken können sie erfolgreich therapiert werden. In diesem Workshop sollen sie theoretisch vorgestellt und vor allem praktisch demonstriert werden.
___________________
Literatur: Thielen, M. (2013): Säuglingsforschung-Mikropraktiken- Körperpsychotherapeutische Praxis. In: Thielen, M. (Hg.): Körper-Gruppe-Gesellschaft. Gießen, S. 309-318)

Dr. phil. Manfred Thielen

Dipl.-Psych. PP, Leiter des Instituts für Körperpsychotherapie Berlin, Ausbilder, Lehrtherapeut, Supervisor, Dozent an Hochschulen u. Ausbildungsinstituten, Veröffentl. zur KPT, Delegierter der PTK Berlin u. der BPtK

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14:00 bis 15:30 Uhr
Workshop 8
Wie spielst Du?
Anni Baron, Christina Stoian | Freie Plätze: 0

Spielen ist meistens eine ganzheitliche Erfahrung. Spannung, Spaß, Kontakt und Abgrenzung finden sowohl körperlich, als auch emotional und in Gedanken statt. Kinder spielen, was sie beschäftigt, sie ordnen und verarbeiten Gefühle, drücken sich körperlich aus und arbeiten dabei an ihren Entwicklungsthemen.
Du kannst in diesem Workshop deinen spielerischen, kindlichen Anteilen begegnen und erleben, wie heilend und bereichernd es sein kann, diese für unsere therapeutische Arbeit zu aktivieren.

Anni Baron

Sozialarbeiterin (B.A.), Kinder und Jugendlichen-Gestalttherapeutin DVG, Heilpraktikerin, Gestalttherapeutin DVG, Trainerin und Lehrtherapeutin HIGW, Erziehungs- und Familienberatung Diakonie, Jahrgang 1972, verheiratet, drei Kinder

Christina Stoian

Diplom-Psychologin, Kinder- und Jugendlichen-Gestalttherapeutin DVG, Gestaltberaterin für Erwachsene DVG, Trainerin am HIGW, Erziehungs- und Familienberatung, Stadt Hamburg, Jahrgang 1978, verheiratet, eine Tochter

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16:00 bis 17:30 Uhr
Workshop 12
Gestalt-Musiktherapie
Andreas Blase | Freie Plätze: 0

Den Leib verstehen lernen als Organismus, der sich selbst erlebt und Erlebtes speichern kann. Die ganzheitliche Erfahrung von Körper, Leib und Resonanz im Kontextkontinuum wird mit Hilfe von Gestalt-Musiktherapie verstärkt erfahrbar.
„Habe ich meinen Körper verloren, so habe ich mich selbst verloren. Finde ich meinen Körper, so finde ich mich selbst. Bewege ich mich, so lebe ich und bewege die Welt. Ohne diesen Leib bin ich nicht, und als mein Leib bin ich. Nur in der Bewegung aber erfahre ich mich als mein Leib, erfährt sich mein Leib, erfahre ich mich. Mein Leib ist die Koinzidenz von Sein und Erkenntnis, Subjekt und Objekt. Er ist der Ausgangspunkt und das Ende meiner Existenz.“
(Vladimir Iljine 1965)

Andreas Blase

Gestalttherapeut DVG, zertif. Musiktherapeut 2013 DMTG, Hypnotherapeut, Supervisor, Praxis seit 14.3.1996 und div. klinische Tätigkeiten, Lehrtherapeut & Ausbilder am HIGW, Lehrmusiktherapeut HfMT – Hamburg und Universität Augsburg

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16:00 bis 17:30 Uhr
Workshop 9
Ein Fall für Drei
Sabine Altenkirch, Dr. Hella Gephart, Gabriele Bonnacker-Prinz, Dr. Manfred Thielen | Freie Plätze: 0

Moderation: Sabine Altenkirch
Für die Humanistische Psychotherapie (HPT) spielt die therapeutische Beziehung eine zentrale Rolle, um erfolgreich therapeutisch arbeiten zu können. Doch in der Vorgehensweise gibt es zwischen den verschiedenen Ansätzen der HPT auch unterschiedliche Schwerpunkte. Anhand eines Fallbeispiels sollen das Gemeinsame und das Unterschiedliche zwischen Gestalttherapie, Körperpsychotherapie und Logotherapie/Existenzanalyse herausgearbeitet werden.

Sabine Altenkirch

Ärztin für Psychiatrie, Gestalttherapeutin, Gesundheitsmanagement, Ausbilderin, Lehrtherapeutin, Supervisorin.

Dr. Hella Gephart

appr. Psychologische Psychotherapeutin, Gestalttherapeutin DVG, Trainerin für Gruppendynamik und Organisationsberatung (DGGO)

Gabriele Bonnacker-Prinz

Dipl. theol, Existenzanalytikerin, Logotherapeutin, Traumapädagogin in freier Praxis (gem. HPG), Supervisorin, Co-Vorsitzende der Gesellschaft für Existenzanalyse und Logotherapie Deutschland, GLE-D

Dr. Manfred Thielen

Dipl. Psych., Supervisor, Körperpsychotherapeut in freier Praxis, 1. Vorsitzender der DGK, Delegierter der Berliner Psychotherapeutenkammer und der Bundespsychotherapeutenkammer

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16:00 bis 17:30 Uhr
Vortrag 3
Was wir inzwischen dazugelernt haben
Meinolf Gollan, Mag. Dr. Ingeborg Netzer | Keine Teilnehmerbeschränkung

Als Gestalttherapeut*innen stellte sich uns immer wieder die Frage, wie wir unsere Klient*innen dabei am besten unterstützen können, sich körperlich voller wahrzunehmen und aus dieser Quelle heraus das eigene Leben erfüllter zu gestalten. Antworten darauf haben wir unter anderem in Konzepten zu

  • Wahrnehmungs-, Dialog- und Körperprozessarbeit (J. Kepner)
  • leiblichen Bewegungsdialogen (R. Frank)
  • der Bedeutung des Nervensystems für Selbstregulation und Traumaverarbeitung
  • stressinduziertem Schmerz
  • körperorientierter Paar- und Sexualtherapie (S. Resnick)

gefunden.

Meinolf Gollan

Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis; Schwerpunkte: Beziehungsorientierte gestalttherapeutische Körperprozessarbeit, Traumatherapie, Psychosomatik; gestalttherapeutische Ausbildung ab 1981, DVG-Gründungsmitglied.

Mag. Dr. Ingeborg Netzer

MSc: Lehrtherapeutin für Integrative Gestalttherapie in Wien. Arbeitsschwerpunkte: Beziehungsorientierte Körperprozessarbeit und gestalttherapeutische Paar- und Sexualtherapie. Einschlägige Veröffentlichungen.

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16:00 bis 17:30 Uhr
Workshop 10
Heilsame Körperdialoge im interkörperlichen Feld
Julianne Appel-Opper | Freie Plätze: 0

Der Hauptschwerpunkt wird bei der Selbsterfahrung liegen. Anhand von körperorientierten Experimenten bietet das Seminar Gelegenheit, die eigenen körpersprachlichen Geschichten bzw. Gestalten zu erkunden.
Worüber spricht mein Atemrhythmus? Was sagen meine zwei Beine zueinander? Wie finde ich meinen Stand mit einem anderen Körper?
Es wird Gelegenheit angeboten, diese Art des körperorientierten Arbeitens unmittelbar persönlich zu erfahren.

Julianne Appel-Opper

Diplom-Psychologin, Psychol. Psychotherapeutin, UKCP reg.
Psychotherapeutin, Supervisorin, Trainerin, eigene Praxis in Berlin. Fortbildungsangebote, Publikationen in deutsch/englisch. www.thelivingbody.net

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16:00 bis 17:30 Uhr
Workshop 11
Sich kennen lernen, Banden bilden, vernetzen – Speed-Dating der anderen Art
Marie Christin Kerkloh, Dipl.-Psych. Therese Kruse | Freie Plätze: 0

Eine Einladung, um mit anderen Teilnehmer*innen in Kontakt zu kommen.
Im „Speed-Dating“-Format besteht die Möglichkeit, viele Menschen auf der Tagung ein bisschen näher kennen zu lernen. Sei es, um Gemeinsamkeiten zu entdecken, um ein wenig Anschluss zu finden, um verschiedene Institute kennen zu lernen, herauszufinden, wer in derselben Stadt wohnt oder auch um gemeinsam neue Projekte zu initiieren – Ihr schaut, was bei Euch in dem Moment des Kennenlernens in den Vordergrund kommt und was daraus entsteht.

Marie Christin Kerkloh

Ärztin, aktuell tätig im TWW (Psychosomatische Klinik in Berlin), Gestalttherapeutin im 4. Jahr der Ausbildung beim Gestalt-Insititut in Frankfurt, systemische Coachin

Dipl.-Psych. Therese Kruse

Seit 2021 Gestaltausbildung, davor Ausbildungen in Offenem Dialog, GfK, klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie, Approbation in Verhaltenstherapie. Gründerin des Offenen Dialog e.V., seither Krisenbegleitung mit Offenem Dialog. Als Psychotherapeutin selbstständig.

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16:00 bis 17:30 Uhr
Vortrag 4
Der Körper in der Gestalttherapie – Gestaltkörpertherapie
Jürgen Kendziora | Freie Plätze: 0

„YOU MUST BE A BODY TO BE SOMEBODY“. (Laura Perls)
Welchen Stellenwert geben heutige Gestalttherapeut*innen der „Arbeit mit dem Körper“ in Theorie und Praxis? Und wie sieht die Einbeziehung des Körpers in ihre alltägliche Arbeit konkret aus? Ich werde einen kurzen historischen Überblick geben, wie der Körper in die Gestalttherapie kam, etwas zum Thema Ganzheitlichkeit und Spaltung sagen, verschiedene Positionen in der Gestalttherapie zur Körperarbeit skizzieren und einen Vergleich mit Körperpsychotherapie wagen.

Jürgen Kendziora

Heilpraktiker (Psychotherapie), Gestalttherapeut, Pädagoge,
Musiker, Fortbildung in Körpertherapien, Dozententätigkeit
in der Fortbildung sozialer/therapeutischer Berufe

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 16
Gestaltkörpertherapie
Jürgen Kendziora | Freie Plätze: 0

Ist das noch Gestalttherapie? Ich werde verschiedene Möglichkeiten/ Arbeitsebenen der Gestaltkörpertherapie, die ich in meiner Praxis nutze, darstellen und praktisch erfahrbar machen.
WORKSHOP NUR MIT VORTRAG BUCHBAR!

Jürgen Kendziora

Heilpraktiker (Psychotherapie), Gestalttherapeut, Pädagoge, Musiker, Fortbildung in Körpertherapien, Dozententätigkeit in der Fortbildung sozialer/therapeutischer Berufe

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18:00 bis 19:30 Uhr
Minilecture 4
Skaten mit Leib und Seele – das Skateboard in der Gestalttherapie
Sophie Friedel | Keine Teilnehmerbeschränkung

Kick push, kick push, kick push. Die wiederholenden Bewegungen beim Skateboard fahren haben regulierende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Skateboard fahren kann Mut geben, Selbstvertrauen stärken und manchmal verleiht es Flügel. In dem Vortrag geht es um das Phänomen Skateboarding und wie es im gestalttherapeutischen Kontext Menschen helfen kann, (wieder) in Kontakt zu kommen. Mit dem Fokus auf Körperorientierte Ansätze, in Bewegung entstehen viele Möglichkeiten.

Sophie Friedel

MA., Friedenswissenschaftlerin und Gestalttherapeutin (IGW) in eigener Praxis, Freiburg. Seit 20 Jahren Skaterin, Autorin der Monographie: The Art of Living Sideways – Skateboarding, Peace and Elicitive Conflict Transformation.

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 13
Mit Körper, Geist und Seele in der Klimakrise leben
Manfred Schnee | Freie Plätze: 4

Die facettenreiche Weltkrise stellt uns vor immense Herausforderungen. Wie gehen wir damit in unserem Alltag und in unserer Berufspraxis um? Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit, sich ihrer Introjekte zu diesem Thema bewusst zu werden.
Was haben wir geschluckt?
Was blenden wir aus?
Was denken wir nicht zu Ende?
Was sind wir nicht bereit, zu unterlassen?
Sich darüber auszutauschen und Anregungen für Neues zu erhalten, ist Teil des Workshops.

Manfred Schnee

geb. 1951, verh., 2 erw. Kinder, Lehrer i.R., Spiel- und Theaterpädagoge, Gestaltberater DVG, arbeitet freiberuflich als Gestaltberater in Koblenz, Mitglied der Climate Psychology Alliance (CPA), der Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) und aktiv im Bündnis Klimapsychologie

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 15
Perception Through Interaction +++ in englischer Sprache +++
Jennifer Bury | Freie Plätze: 0

Movement is the foundation for all contact. By paying attention to the movement within us, between us, and around us, we come to know where we are, how we are, and who we are. Giving our sensory responses value, and time to be recognized, reveals how we are shaping our perceptions with every interaction. This awareness enables us to take responsibility for our actions, providing an environment to try new, more gratifying ways of responding. This workshop combines experiential learning through movement-based experiments, and grounds these experiences in their Gestalt foundation.

Jennifer Bury

BFA, CMT, Certified Trainer & Supervisor in Developmental Somatic Psychotherapy™ and a Gestalt movement therapist for 35+ years. Leads Gestalt training groups and teaches in the U.S. and internationally, both online and in-person. jenniferbury.com

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 14
Stabilisierung des körperlichen Selbst
Meinolf Gollan | Freie Plätze: 0

Wir experimentieren zunächst mit emotional stabilisierenden einfachen Bewegungsübungen. Sie verschaffen oft den Spielraum, um im therapeutischen Prozess vorangehen zu können, wo zuvor Angst oder zu hohe Erregung nächste Schritte unmöglich gemacht haben. Dann möchte ich eine gestalttherapeutische Körperprozessarbeit demonstrieren, bei der durch therapeutische Berührung u.a. Selbstwahrnehmung und Stabilisierung unterstützt werden können. Die notwendigen Voraussetzungen dafür sollen besprochen werden (Umgang mit Grenzen, Qualitäten von Berührung usw.).

Meinolf Gollan

Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis; Schwerpunkte: Beziehungsorientierte gestalttherapeutische
Körperprozessarbeit, Traumatherapie, Psychosomatik; gestalttherapeutische Ausbildung ab 1981, DVG-Gründungsmitglied.

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18:00 bis 19:30 Uhr
Minilecture 3
Körpertherapeutische Aspekte der Humanistischen Therapien bei sexuellem Missbrauch
Cornelia Schrader | Keine Teilnehmerbeschränkung

Die Humanistischen Therapien haben immer schon die Ganzheit von Geist, Seele, Körper in den Blick genommen. Die Einbeziehung des Körpers nach sexuellem Missbrauch ist der zentrale Heilungs-Aspekt. Die Humanistischen Traumaverfahren treffen sich alle an demselben Punkt: Es ist der nachträgliche erfolgreiche Abschluss der Trauma-Szene durch die Abwehrhandlung. Von diesem Kristallisationspunkt wird der Vortrag handeln. Außerdem wird dargestellt, wie das Verfahren EMDR durch diesen Aspekt erweitert werden kann.

Cornelia Schrader

Jahrgang 1953, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Gestalt und EMDR-Therapeutin und -Trainerin, Lehrerin, Musikerin, Buchautorin. In eigener Praxis seit 1999 tätig. Ihr Buch zum Thema ist im EHP-Verlag erschienen.

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Samstag, 11.05.2024
09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 7
Über den Körper die Seele berühren – Gestalt-Körperpsychotherapie und Kreative Medien
Ellen Tarnow | Keine Teilnehmerbeschränkung

„Das Unbewusste ist der Körper“ postulierte Reich, Paul Klee: „Kunst verkörpert das Unbewusste“ und Fritz Perls: „Die gesündeste Form von Projektion ist Kunst“. Falldarstellungen aus der Praxis zeigen berührende körperbezogene Entwicklungsschritte von Klient*innen mit kreativen Medien in Einzel- und Gruppentherapie. Unser Körper vergisst nichts. Haben wir den Kontakt zu ihm verloren, können wir lernen, wieder zuzuhören. In selbst-gestalteten Körper-Bildern zeigt sich, wo sich muskuläre Schutzschichten gebildet haben, wo der Körper sich aufgeblasen, verdichtet, zurückgezogen hat. Die Körperselbst Wahrnehmung strebt danach, sich mit dem ganzen Spektrum emotionaler Erfahrungen wohlzufühlen. Dysfunktionales Verhalten kann sich so verändern.

Ellen Tarnow

Leitung E.I.G.-Eichgrund-Institut. Gestalt- und Körperpsychotherapeutin DVG, DDGAP, Dozentin Fachkongresse. Naturbezogene rituelle Frauenarbeit, Aufenthalte in schaman. Kulturen (Peru, Afrika, Mongolei), Zen-Schülerin.
www.eichgrund.de

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09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 8
Überflieger, Muttersöhne, Vater-Sucher
Christopher Tarnow | Keine Teilnehmerbeschränkung

Rituelle Gestalttherapie mit Männern
Mit der Geburt verlassen wir Mutters Körper, um danach in und von einem ungleich größeren Körper zu leben: „Mutter Natur“. Natur-Zeremonien matriarchaler Kulturen zeigen verblüffende Übereinstimmungen zum Gestaltkreis. Ihr „Medizin-Machen“ ist Therapie und heilsames Regulativ unter den Geschlechtern. Männer haben oft unbewußt-zwiespältige Beziehungen zum eigenen bzw. anderen Körpern. Im rituellen Kontakt mit den Jahreszeit- Energien kann der Umgang mit den Themen Sehnsucht, Lust, Angst, Zorn, Liebe oder Einsamkeit leichter werden und ganzheitlich Heilung befördern – in sich selbst, zwischen den Geschlechtern, gegenüber Mutter-Umwelt. Für alles 3 ist es höchste Zeit!

Christopher Tarnow

Leitung E.I.G.-Eichgrund-Institut. Gestalttherapeut DVG, DDGAP, ECP, Kunst- u. Paartherapeut. Dozent Fachkongresse, M.A. Sprach-, Theater-, Erziehungswissenschaft. Rituelle Männerarbeit, Aufenthalte in schaman. Kulturen (Peru, Mongolei, Taiwan, China).
www.eichgrund.de

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09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 6
Elsa Gindler und die Gestalttherapie
Dr. Edith von Arps-Aubert | Keine Teilnehmerbeschränkung

1931 sagte Gindler: „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht nicht der menschliche Körper, sondern der Mensch. Der Mensch als Ganzes in all seinen Beziehungsmöglichkeiten zu sich, zu seinem Körper, zu seinem Leben und zu seiner Umwelt.“ Indem der Mensch sich an den Veränderungen im Organismus orientiert und er den inneren Maßstab entwickelt, kann er mit der Umwelt in wache Beziehung kommen und seinen Äußerungen produktive, schöpferische und befriedigende Gestalt geben. Laura und Fritz Perls lernten diese Praxis kennen. Sie wurde Teil der Gestalttherapie.

Dr. Edith von Arps-Aubert

Promotion über das Arbeitskonzept von Elsa Gindler an Schweizer Gymnasien und PH-Bern. 40 Jahre Berufserfahrung in Bildung, Aus- und Weiterbildung. Kurse und Privatunterricht im Sinne von Elsa Gindler.
www.bewegungsforschung.ch

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09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 5
Gestaltwerdung des Kindes – Einwohnung in die Leiblichkeit
Dr. phil. Werner Meyreiß | Keine Teilnehmerbeschränkung

Die Gestalttheorie weist im Blick auf das neugeborene Kind einen unerledigten Kontext auf: Die Einwohnung des Kindes in die Leiblichkeit und in die weiteren Sozialisationskontexte. Das Konzept des oralen Widerstandes ist wichtig, aber unzureichend. Für mich geht es in der Konzeption des Vortrages um eine Anknüpfung an die bisher geleistete entwicklungspsychologische Arbeit mit den Stichpunkten wie Bindungsfähigkeit, Übergangsobjekt und Triangulierung. Zugleich ist dieser Vortrag für mich ein gestalttheoretisches „Experiment“ im Sinne der Erweiterung der gestalttheoretischen Grundlagen.

Dr. phil. Werner Meyreiß

arbeitet als Supervisor und Organisationsberater in eigener Praxis. Seine Arbeit befasst sich neben der Gestaltarbeit auch mit dem interreligiösen Gespräch zwischen den abrahamitischen Religionen, dem Buddhismus und Islam.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 17
Tanzimprovisation als Selbsterfahrung
Jasemin Ölcüm-Metzner | Freie Plätze: 0

Improvisationstanz fördert einen guten Kontakt zum eigenen Körper und dadurch die organismische Selbstregulation. Es geht nicht darum, „schön“ zu tanzen, sondern dem inneren Erleben mit dem Körper Ausdruck zu geben. Es wird verschiedene Impulse zu Tanzimprovisationen geben, wir probieren spielerisch verschiedene Arten uns zu bewegen aus. Der Workshop hat den Schwerpunkt Selbsterfahrung, braucht keinerlei Vorkenntnisse und ist für alle diejenigen geeignet, die offen sind, einmal etwas Neues auszuprobieren.

Jasemin Ölcüm-Metzner

Diplom-Psychologin, Gestalttherapeutin (DVG), Supervisorin (DGSv), Ausbilderin am Symbolon Institut. Tanzerfahrung: Ballett, Jazzdance, orientalischer Tanz, Improvisationstanz.
www.seelenkraft-nuernberg.de

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 18
Körpertherapeutische Aspekte der Humanistischen Therapien bei sexuellem Missbrauch
Cornelia Schrader | Freie Plätze: 0

Die Humanistischen Therapien haben immer schon die Ganzheit von Geist, Seele, Körper in den Blick genommen. Die Einbeziehung des Körpers nach sexuellem Missbrauch ist der zentrale Heilungs-Aspekt. Die Humanistischen Traumaverfahren treffen sich alle an demselben Punkt: Es ist der nachträgliche erfolgreiche Abschluss der Trauma-Szene durch die Abwehrhandlung. Dieser Kristallisationspunkt wird dargestellt, zusammen mit einer Veränderung des EMDR-Protokolls. Der Workshop ist offen für eine Kurz-Demo des Protokolls.

Cornelia Schrader

Jahrgang 1953, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Gestalt- und EMDR-Therapeutin und -Trainerin, Lehrerin, Musikerin, Buchautorin. In eigener Praxis seit 1999 tätig. Ihr Buch zum Thema ist im EHPVerlag erschienen.

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10:45 bis 12:15 Uhr
Workshop 22
Über den Körper die Seele berühren. Gestalt-Körperpsychotherapie und kreative Medien in der Praxis
Ellen Tarnow, Marion Kampmann | Freie Plätze: 0

Gewalterfahrungen sind oft vom Bewusstsein abgespalten, unser Körper jedoch vergisst nichts und bewahrt es in unbewussten Verkörperungen auf. Unser explizites (bewusstes) Gedächtnis ist von der Sprache abhängig, unser implizites (unbewusstes) kommt ohne sie aus. Wir können daher über Körperwahrnehmung und dem anschließenden Gestalten der „Körperlandschaft“ mit Farben tiefe seelische Erfahrungen ermöglichen und spürbar existenzielle Themen und ihre Ressourcen berühren. Auch dysfunktionales Verhalten kann darüber ganzheitlich verstanden werden. Der Workshop zeigt und übt Vorgehensweisen, Körper und Intuition wieder zu verbinden.

Ellen Tarnow

Leitung E.I.G.-Eichgrund-Institut. Gestalt- und Körperpsychotherapeutin DVG, DDGAP, Dozentin Fachkongresse. Naturbezogene rituelle Frauenarbeit, Aufenthalte in schaman. Kulturen (Peru, Afrika, Mongolei), Zen-Schülerin.
www.eichgrund.de

Marion Kampmann

Heilpraktikerin, MSc. Gesundheitswissenschaften,
Gestalttherapeutin DVG, Supervisorin DVG, Aus-und
Weiterbildung in systemischer Therapie, Tanztherapie und ritueller Gestalttherapie. Trainerin am E.I.G. Eichgrund Institut.
www.marion-kampmann.de

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10:45 bis 12:15 Uhr
Workshop 20
Raum-Experimente – Wie viel Raum darf/will/ kann ich einnehmen und wieviel steht mir zu? Eine Einladung zum Ausprobieren.“
Marie Christin Kerkloh, Julia Braun | Freie Plätze: 0

Wieviel Raum brauche ich? Wo sind meine Grenzen? Wie und wann verändert sich das im Kontakt mit unterschiedlichen Menschen? Wie ist das in Gesprächen mit einem Gegenüber? Wie ist das in einer Gruppe? Lade ich andere ein, sich viel Raum zu nehmen? Geht das auf Kosten meines eigenen Raums? Oder nehme ich selbst viel Raum ein? Was ist dieser „Raum“ eigentlich?
In einem „Experimentier-Raum“ werden wir diese Fragen non-verbal und verbal für uns erkunden.

Marie Christin Kerkloh

Ärztin, aktuell tätig im TWW (Psychosomatische Klinik in Berlin). Gestalttherapeutin im 4. Jahr der Ausbildung beim Gestalt-Insititut in Frankfurt, systemische Coachin

Julia Braun

Gestalttherapeutin (GSK Saarbrücken und GIF Frankfurt „existenzielle Gestalttherapie“) und Sozialarbeiterin (BA an der KH Mainz) Meine Schwerpunkte: feministisches Empowerment, Umgang mit Behinderungen und psychische Erkrankungen inkl. Sucht. Diskriminierungssensibel

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10:45 bis 12:15 Uhr
Vortrag 9
Der vergiftete Leib. Wider die neuphänomenologische Begriffsverwirrung
Dr. (phil.) Lothar Gutjahr | Keine Teilnehmerbeschränkung

Der Begriff Leib ist allgegenwärtig, ob als Leibesumfang, Leibesübung oder Leibesvisitation. Auch unter Gestalttherapeut:innen. Leider bleibt oft unklar, was gemeint wird. Doch unser sprachliches Begreifen leitet, wie wir die körperliche Verankerung unserer Klient:innen in der Welt verstehen. Eine Leibesverklärung und die Abgrenzung vom Körper hilft dabei nicht. Im Vortrag erläutere ich, warum ich nicht mehr von ‚Leibern‘, sondern von ‚gefühlten Körpern‘ spreche. Dabei halte ich das esoterische Leibverständnis der „Neuen“ Phänomenologie mit gestalttherapeutischen Ansätzen für unvereinbar.

Dr. (phil.) Lothar Gutjahr

Einzel- und Paartherapeut, Coach und Männerberater in Hamburg. Er ist Autor u.a. von „A Field-Centred Approach to Gestalt Therapy” (Routledge, 2024) und „Leiblose Gestalten“ (Berliner Gestaltsalon, 2018).

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10:45 bis 12:15 Uhr
Workshop 19
Elsa Gindlers Praxis
Matthias Lück, Dr. Edith von Arps-Aubert | Freie Plätze: 0

Mit der Schaffung von Erfahrungsgelegenheiten aus der Arbeit von Elsa Gindler spüren wir dem Ursprung der Gestalttherapie nach. Es geht in Gindlers Arbeit nie um Stoffwissen oder um bestimmte Fertigkeiten, sondern immer um die Ermittlung des jeweiligen Zustands und das entsprechende bewusste Verhalten der Person. Das Ziel ihrer Arbeit kann so zusammengefasst werden: Sich für die Grundbedingungen des jedem Menschen zugänglichen Funktionierens interessieren und so viel begreifen, dass man sich selbständig ein befriedigendes Handeln erarbeiten kann.

Matthias Lück

Diplomtheologe, 1-jährige Shiatsu-Ausbildung, seit 25 Jahren Fortbildungen: Bewegungspädagogik nach Elfriede Hengstenberg und Körperarbeit nach Elsa Gindler. Gestalt- und Musiktherapeut (IGG Berlin).
www.neue-entfaltungswege.de

Dr. Edith von Arps-Aubert

Promotion über das Arbeitskonzept von Elsa Gindler an Schweizer Gymnasien und PH-Bern. 40 Jahre Berufserfahrung in Bildung, Aus- und Weiterbildung. Kurse und Privatunterricht im Sinne von Elsa Gindler.
www.bewegungsforschung.ch

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10:45 bis 12:15 Uhr
Workshop 21
Gestalttherapeutische Sexualtherapie: Körper- und beziehungsorientiert
Mag. Dr. Ingeborg Netzer | Freie Plätze: 0

Sinnlichkeit, Selbst- und Fremdgewahrsein bilden die Basis für befriedigend erlebte Sexualität. In der Therapie sexueller Schwierigkeiten ist deshalb eine körper- und erlebnisorientierte Arbeitsweise hilfreich und wesentlich. Veränderungsprozesse führen vom achtsamen, körperlichen Wahrnehmen über das gemeinsame Experimentieren zum Entwickeln neuer Möglichkeiten.
Im Workshop wird es Gelegenheit geben, durch Erfahrungen mit diesen Prozessen und deren Reflexion Zugänge für die Therapie sexueller Schwierigkeiten zu finden.

Mag. Dr. Ingeborg Netzer

MSc: Lehrtherapeutin für Integrative Gestalttherapie in Wien. Arbeitsschwerpunkte: Beziehungsorientierte Körperprozessarbeit und gestalttherapeutische Paar- und
Sexualtherapie. Einschlägige Veröffentlichungen.

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10:45 bis 12:15 Uhr
Workshop 23
Überflieger, Muttersöhne, Vater-Sucher
Christopher Tarnow, Sebastian Schön | Freie Plätze: 0

Rituelle Gestalttherapie mit Männern
Sich mit den Energien der Jahreszeiten verbinden und auf seelische Themen, Partnerschaft und Alltag übertragen: es ist berührend und stärkend zu erleben, wie die Naturkräfte von Aufbruch und Wachstum, von Fülle und Reife, von Rückzug und Stille sich auch als Bewegungen unserer Seele erleben lassen. Im Einklang mit der Natur wird der Umgang mit den (Männer-)Themen Sehnsucht und Lust, Angst und Zorn, Liebe und Einsamkeit um vieles leichter. So entstehen Selbst-Bewusstsein, Eigen-Kompetenz und Mitgefühl – für sich selber, für andere, für die Schöpfung.

Christopher Tarnow

Leitung E.I.G.-Eichgrund-Institut. Gestalttherapeut DVG, DDGAP, ECP, Kunst- u. Paartherapeut. Dozent Fachkongresse, M.A. Sprach-, Theater-, Erziehungswissenschaft. Rituelle Männerarbeit, Aufenthalte in schaman. Kulturen (Peru, Mongolei, Taiwan, China).
www.eichgrund.de

Sebastian Schön

Gestalttherapeut DVG, Gestaltsupervisor DVG. Mehrjährige Trainingsund Coachingprojekte in Unternehmen, Männer- und Achtsamkeitsarbeit, Heilungsreisen für Männer, Gestaltarbeit im Strafvollzug. Trainer am E.I.G. Eichgrund Institut.
www.eichgrund.de

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12:30 bis 13:00 Uhr
Prozessgruppe: Samstag
| Keine Teilnehmerbeschränkung

Wir möchten auch in diesem Jahr wieder Prozessgruppen während der Tagung anbieten. Prozessgruppen sind ein Angebot für alle Tagungsteilnehmer*innen zum persönlichen Kontakt und Wohlbefinden, zur Intensivierung des Austausches während der Tagung und zur Überwindung von zunächst bestehender Fremdheit und Unsicherheit gedacht.
Prozessgruppen haben kein inhaltliches Thema und keine Leitung, sondern nur ‚verantwortliche Anreger*innen’, die den ‚groben Rahmen’ vorgeben und halten. Das angegebene Zeitfenster kann nach Bedarf (bis zu 30 Minuten) in die Mittagspause ausgedehnt werden.

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13:15 bis 14:00 Uhr
Mittagsangebot 3
Tanzmeditation im Stile der 5 Rhythmen
Birgit Hailperin | Keine Teilnehmerbeschränkung

In dieser Tanzmeditation durchlaufen wir musikalisch wie tänzerisch fünf universelle Bewegungsmuster im Stile von Gabrielle Roth. Es gibt kein Richtig oder Falsch: jeder Mensch kann tanzen (z.B. auch im Sitzen!). Wenn wir uns ganz einlassen, können wir über die körperliche Aufruhr zu friedvoller Ruhe gelangen. „Bewege die Seele und sie wird sich selber heilen. Bewege Deinen Körper und der Geist wird geordnet und zur Ruhe gebracht.“ (G.Roth) Bequeme Kleidung ist sinnvoll und evtl ein Wechsel-Shirt. Getanzt wird barfuß oder in rutschfesten Socken (o.ä.).

Birgit Hailperin

Kreativtherapeutin in der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim, HP psych. und Gestalttherapeutin in eigener Praxis, Tanzlehrerin, geb. 1972, Mutter von 5 Kindern (mit dabei HSP, ADHS, ASS, LGBTQ*IA), Pronomen: sie/ihr

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13:45 bis 14:30 Uhr
Mittagsangebot 4
Lachpause: Lachen & Entspannen
Esther Grünwald | Freie Plätze: 0

Kinder lachen durchschnittlich 400 Mal am Tag. Erwachsene etwa 15 Mal. Dabei entgeht uns nicht nur ein wunderschönes Gefühl, wir berauben uns auch der zahlreichen Vorteile, die Lachen mit sich bringt. Lachen hat auf vielen Ebenen einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Es vertieft die Atmung und sorgt so für eine Sauerstoffdusche für das Gehirn und den ganzen Körper. Und das Beste ist: der Körper kann nicht zwischen einem absichtlichen und spontanen Lachen unterscheiden. Dies nutzen wir, wenn wir uns zum gemeinsamen Lachen treffen.

Esther Grünwald

Diplom-Wirtschaftspsychologin (FH), Gestalttherapeutin i. A., syst. Coach, Lachyoga Lehrerin, arbeitet als Teamleitung Psychologie in einer kardiologischen Rehaklinik im schönen Timmendorfer Strand und freut sich auf heitere Begegnungen. 🙂

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14:30 bis 16:00 Uhr
Vortrag 10
Leib sein und Körper haben
Friedhelm Matthies | Keine Teilnehmerbeschränkung

Die moderne Phänomenologie unterscheidet zwischen einem subjektiv spürbaren Leib – „Leib sein“ und einem beobachtenbaren physiologischen Körper – “Körper haben“. Leibliche Kommunikation gilt als Voraussetzung für Wahrnehmung, Kontaktfähigkeit und dialogisches Handeln. Vitale leibliche Prozesse von antagonistischer Engung und Weitung entstehen durch Reize und Ereignisse im Zusammenhang mit dem affektiven Betroffensein, dem Spüren von Selbstheit, bevor Bewusstheit entsteht.

Friedhelm Matthies

Dip. Psych., Psych. Psychotherapeut Gestalttherapeut, DVG, DDGAP, EAGT, EAP, Supervisor, DVG, DGSv, BDP, EAGT, Lehrtherapeut, Lehrsupervisor, Veröffentlichungen zur Gestalttherapie und Neuen Phänomenologie

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14:30 bis 16:00 Uhr
Minilecture 5
Kleider machen Leute – Ebenen der nonverbalen Kommunikation
Lea Rania Löchel | Keine Teilnehmerbeschränkung

Kleidung ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Mittel der nonverbalen Kommunikation. In meinem Kostümdesignstudium habe ich mich intensiv mit Kleidungscodes und der Geschichte von Bekleidung als Form der Kommunikation und des Diskurses beschäftigt. Dieses Wissen empfinde ich für meine therapeutische Arbeit als sehr bereichernd. Wie entwickeln wir in unserer Gesellschaft Kleidung als Kommunikationsform? Welche Relevanz kann diese Ebene in therapeutischen Prozessen haben? Wie gehen wir um mit der Diskrepanz aus einerseits der Notwendigkeit einer verständlichen “Kleidungssprache” und andererseits der ebenso notwendigen Befreiung von selbiger?

Lea Rania Löchel

Kostümdesignerin, Gestalt- und EMDR Therapeutin, ausgebildet in systemischer Aufstellung, Supervisorin, seit 2020 in eigener Praxis tätig, Psychologiestudentin, www.adansonia.de

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14:30 bis 16:00 Uhr
Workshop 24
Bioenergetische Übungen – in der gestalttherapeutischen Praxis und Ausbildung
Katharina Stahlmann | Freie Plätze: 0

Wir werden im Workshop zunächst eine gemeinsame Übungseinheit machen (ca. 40 min). Anschließend gibt es Möglichkeit zum Austausch des Erlebten. Außerdem werde ich eine theoretische Einführung zu Hintergrund und Wirkungsweise der Übungen machen und davon erzählen, wie ich diese Übungen in Therapie und Ausbildung einsetze. Bitte lockere Kleidung mitbringen.

Katharina Stahlmann

Gestalttherapeutin, Supervisorin. Lehrtherapeutin und Ausbilderin; Autorin. Seit 2004 selbstständig; Supervisorin für Leitungskräfte und Teams sozialpsychiatrischer Einrichtungen.
www.k-stahlmann.de

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14:30 bis 16:00 Uhr
Workshop 25
„in a nutshell“ – Sexualität und Kontakt
Denise Walter, Lena Elsaesser | Freie Plätze: 0

Körper-sein und Körper-haben: Bin ich mein Körper oder habe ich einen? Nutze oder belebe, bewohne ich ihn? Wie lebe ich Sexualität? Wie (er)lebe ich Begegnung, wenn das Sexuelle Gestalt wird? Wann sind wir einander Objekt und was passiert, wenn sich zwei Subjekte begegnen? Wir nähern uns forschend dem Unterschied zwischen Subjekt- und Objektwahrnehmung und ihrem Einfluss auf Kontakt. Was kann die Gestalttherapie als „Nutshell des Kontaktzyklus“ zur Erforschung von Sexualität beitragen? Dabei experimentieren wir in diesem Rahmen zunächst, uns selbst als Subjekt zu erleben, andere als solche wahrzunehmen und uns gegenseitig achtsam zu begegnen.

Denise Walter

Gestalttherapeutin DVG, Erziehungswissenschaft M.A., Erlebnispädagogin, tätig als Standortleitung im Kontext Familientherapie und in freier Praxis in Freiburg.
www.denisewalter.de
www.gestaltpraxis-freiburg.de

Lena Elsaesser

geb. 1980, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
(VT) in eigener Praxis und Gestalttherapeutin (DVG). Assoziierte Mitarbeiterin am Gestaltinstitut Frankfurt Mutter von vier Kindern. Ich habe lange als Förder- und Grund- und Montessorischullehrerin in der Inklusion gearbeitet und gehe nun meinem Traumberuf als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin nach.

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14:30 bis 16:00 Uhr
Workshop 26
Arbeit mit der Stimme: Spannung und Entspannung. Ein pragmatischer Einblick
Vera Georgieva | Freie Plätze: 0

Die Hauptprinzipien der Stimmerzeugung (Sprechen) aus physiologischer Sicht werden körperlich erlebbar und hörbar gemacht. Das Muskel-Bewusstsein wird sensibilisiert und mit der auditiven und visuellen Wahrnehmung (rezeptiv) und mit dem eigenen Stimmgebrauch (produktiv) verknüpft. Über die Selbsterfahrung in Einzel-, Paar- und Gruppenübungen hinaus werden auch Impulse für die Arbeit mit der Stimme gegeben, so dass man das Erlebte diagnostisch nutzen kann.

Vera Georgieva

Gestalttherapeutin DVG, Gesangslehrerin, Pop/Jazz-Chorleiterin. Aktuelles Arbeitsfeld: Stimme als Verbindung von Polaritäten.
www.vera-georgieva.de

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14:30 bis 16:00 Uhr
Workshop 27
Das Spiel – ein leibphänomenologischer Zugang in der Kinder- und Jugendlichen Gestalttherapie
Rieke Wormuth-Weerts, Doris Müller-Liebenau | Freie Plätze: 2

Leibliche Erfahrungen können die Spannung sein, oder die Freude im Raum. Die eigene Aufregung. Die Blicke, die Gesten und die Mimik des Spielpartners. Der Leib wird zum Resonanzboden für die erlebten Erfahrungen.
Selbstvertrauen entwickelt sich auf diese Weise, Kinder stellen sich ihren Ängsten, finden Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu anderen. Sie erleben Nähe und Verbundenheit, erweitern die eigenen Grenzen und machen neue Erfahrungen.
Das wollen wir im gemeinsamen Spiel in diesem Workshop erfahren.

Rieke Wormuth-Weerts

Ergotherapeutin/Kinder- und Jugendlichen Gestalttherapeutin in Ausbildung

Doris Müller-Liebenau

Diplom-Pädagogin/ Kinder- und Jugendlichen Gestalttherapeutin in Ausbildung

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16:15 bis 17:45 Uhr
Workshop 29
Situations- und leiborientierter Gestalttherapie begegnen
Friedhelm Matthies | Freie Plätze: 0

Im Workshop geht es um einen praxis- und erfahrungsbezogenen Zugang zu den neuphänomenologischen Handlungskonzepten. Themen sind z. B. Unterscheidung von unmittelbarem affektivem Betroffensein und intentionalen Gefühlen, Schwingungsfähigkeit leiblicher Dynamik zwischen Enge und Weite, leibliche Kommunikation und wechselseitige, übergreifende Einleibung, Eindruck und Ausdruck der persönlichen Fassung als persönlicher Umgang mit Kontakt in gemeinsamen Situationen.

Friedhelm Matthies

Dip. Psych., Psych. Psychotherapeut Gestalttherapeut, DVG, DDGAP, EAGT, EAP, Supervisor, DVG, DGSv, BDP, EAGT, Lehrtherapeut, Lehrsupervisor, Veröffentlichungen zur Gestalttherapie und Neuen Phänomenologie

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16:15 bis 17:45 Uhr
Workshop 30
Gestalt wird alt – mit Fokus auf den Körper
Gisela Steinecke, Dr. phil. Werner Meyreiß | Freie Plätze: 11

In dem von uns geplanten Seminar wollen wir uns mit Fokus auf unseren Körper mit der Wirklichkeit des/der „in die Jahre gekommenen“ Gestalttherapeut*innen beschäftigen. Stichpunkte hierzu sind u.a.:

  • Eigene Erfahrungen mit Körper, Geist und Seele in Verbindung mit dem eigenen Alter
  • Umgang mit dem Gefühl des „Älterwerdens“
  • Libido und Sexualität
  • Krankheit, Verlust, Tod und Einsamkeit
  • Und: Eine neue Therapierichtung: Kuscheltherapeut

Veränderung und Entwicklung gehören zu den prinzipiellen Grundlagen der Gestalttherapie, aber zugleich sind Angst und Ambivalenz Begleiter* innen auf dem Lebensweg. Generell schlagen wir Experimente und verbalen Austausch zu der angegebenen Thematik vor, wir leiten zu altersgemäßer Bewegung und Yogaübungen an.

Gisela Steinecke

Diplom Sozialarbeiterin/-pädagogin, Psychotherapist European Registered ECP/HP Supervisorin

Dr. phil. Werner Meyreiß

arbeitet als Supervisor und Organisationsberater
in eigener Praxis. Seine Arbeit befasst sich neben der Gestaltarbeit auch mit dem interreligiösen Gespräch zwischen den abrahamitischen Religionen, dem Buddhismus und Islam.

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16:15 bis 17:45 Uhr
Workshop 32
Ich und Du im Hier und Jetzt, gibt`s denn sowas? Ein philosophisch-heiterer Workshop
Beate Willauer, Dr. Jan Kruse | Freie Plätze: 0

Wir möchten die Grundwörter/Grundansätze der Gestalt „Ich&Du“ sowie „Hier&Jetzt“ neu hinterfragen. Wie verwenden wir diese Begriffe heute? Tragen sie noch zum aktuellen Verständnis der Gestalttherapie bei? Können wir überhaupt sinnvoll darüber sprechen? Wie ist dies in der therapeutischen Beziehung erlebbar?
Es geht darum, die phänomenologischen und transzendentalen Annahmen in der Gestalt immer wieder neu zu verstehen, in der Praxis zu erkennen und praktisch umzusetzen. Eine aus dieser Phänomenologie hervorgehende und zu beschreibende Wahrnehmungskultur übersteigt schließlich den Rahmen der therapeutischen Beziehung und betont den gesellschaftlichen Beitrag der Gestalttherapie heute.

Beate Willauer

Gestalttherapeutin, Philosophin, Linguistin, eigene Praxis nahe St. Gallen gestaltpraxis.ch, Partnerin im Seminar für Gestalttherapie sfgt.ch, Supervisorin und Dozentin, Präsidentin des Netzwerk Gestalttherapie Schweiz
netzwerk-gestalttherapie.ch

Dr. Jan Kruse

Gestalttherapeut DVG, Lehrtherapeut und Mediator in eigener Praxis (www.jankruse.net) in Konstanz. Partner im Seminar für Gestalttherapie, (www.sfgt.ch) Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Gestaltherapie“.

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16:15 bis 17:45 Uhr
Workshop 31
Roar Roar – Whisper Whisper
Fabiola Bulian-Saccomanno, Isabelle Aulila | Freie Plätze: 0

Das Lebendige und Gespürte zum Klingen bringen.
Wie klingst du mit Körper, Leib und Seele?
In diesem Workshop erfahren wir gemeinsam die Lebendigkeit der Stimme in Experimenten. Im Feld der Improvisation und im Dialog erkunden wir die Kraft unserer Stimme und verleihen ihr Ausdruck.
In manipulieren wollenden Räumen beobachten wir, wie sich unsere innere Melodie verändert.

Fabiola Bulian-Saccomanno

Musik-Gestaltpsychotherapeutin HIGW,
www.voice-gestalt-therapy.com

Isabelle Aulila

Musik- Gestalttherapeutin HIGW, Musikerin
https://lyyla.de

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16:15 bis 17:45 Uhr
Workshop 28
Konferenz-Blitzlichter
Tiziano Zito | Keine Teilnehmerbeschränkung

Moderation: Tiziano Zito
Auf der DVG-Tagung gibt es traditionell ausführliche Vorträge, Workshops und Mini-Lectures. Hattest Du auch schon mal nach so einem Beitrag eine spontane Idee oder Resonanz, die unbedingt geteilt werden wollte? Oder hat Dich ein Beitrag inspiriert, ein neues Projekt zu starten und Du willst Mitstreiter*innen finden? Du willst über eine Erfahrung oder einen theoretischenAnstoß berichten, aber die Idee ist noch unausgegoren oder zu verrückt für das offizielle Programm? Dafür gibt es die Konferenz-Blitzlichter. Das sind 5-minütige kurze Vorträge, die spontan angemeldet werden. Die Blitzlichter-Session soll lustig und kurzweilig werden. Beitragsanmeldungen erfolgen vor Ort: die Liste wird prominent aushängen.
RENNT UNS DIE BUDE EIN!

Tiziano Zito

arbeitete als Physiker und Dr. der Neurowissenschaften als ITExperte an der Uni. Ausbildung als Einzel- und Paartherapeut
am IGG Berlin. Er ist Therapeut in eigener Praxis und lehrt wissenschaftliches Programmieren an der TU Berlin.

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16:15 bis 17:45 Uhr
Vortrag 11
Ich sehe was, was du nicht siehst – Queerness
Chris Thinius, Nicole Pankoke | Keine Teilnehmerbeschränkung

Queersein. Ein phänomenologischer Vortrag über Macht und Körper. Wie erlerntes Wissen im therapeutischen Kontext für erneute Verletzungen bei Klient*innen sorgt. Welches Wissen müssen Gestalttherapeut*innen (ver-)lernen. In diesem Vortrag geht es darum, von den Menschen zu lernen und sie zu hören, deren Vielfalt von binären geschlechtlichen und sexuellen Lebensweisen verletzt oder ungehört bleibt.

Chris Thinius

ist integrativer Gestalt- und Körpertherapeut und mit Nicole Mitgründer der Organisation „drinnen und draussen“. Die Faszination, wie Körper und Geist miteinander verbunden sind und interagieren, bewegt mich.

Nicole Pankoke

ist durch die Phänomenologie und Dialogphilosophie mit Gestalt in Berührung gekommen und heute Gestalt- und Körpertherapeut*in. Chris und mich verbindet die Lust zu lernen, zu wachsen und eine tiefe Freundschaft.

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18:00 bis 19:30 Uhr
Vortrag 12
Der dialogische Leib
Christian Fuchs | Keine Teilnehmerbeschränkung

Der Leib, verstanden als die Einheit von Körper und Geist, spielt in der menschlichen Kommunikation eine entscheidende, aber oft unterbewusste Rolle. Leibliche Dynamiken, derer wir uns nicht gewahr sind, steuern und behindern manchmal vor allem lebensgeschichtlich bedeutsame Kommunikationsprozesse. Diese Dynamiken entstehen oft früh im Leben und sind manchmal lebenslang bestimmend für unser Selbst und unser Sein. Es wird den Fragen nachgegangen, wie diese Dynamiken entstehen, welchen Einfluss sie haben und wie sie durch gezielte körperzentrierte Arbeit verändert werden können. Die Bedeutung einer spezifischen therapeutischen Haltung in diesen Veränderungsprozessen bekommt Raum.

Christian Fuchs

Gestalt- und Traumatherapeut (DVG) in eigener Praxis. Sein Interesse gilt der Verbindung von Gestalttherapie, Körperpsychotherapie und existentiellen Fragestellungen. Er arbeitet als Therapeut, Autor, Dozent und gibt Fortbildungen. E-Mail: christian.fuchs@gestalt-werk.de

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18:00 bis 19:30 Uhr
Minilecture 6
Kontakt ist die erste Realität … des gefühlten Körpers
Dr. (phil.) Lothar Gutjahr | Keine Teilnehmerbeschränkung

Perls und andere beschrieben Kontakt als die erste Realität. Wie wäre es, wenn wir sie beim Wort nähmen? Kontakt ist in dieser Sicht nichts ‚zwischen‘ Individuen. Vielmehr stellt das situative Feld Anforderungen, welche Menschen körperlich fühlen, mit ihnen resonieren und die sich wie ein Kinderlachen körperlich ausbreiten. In der Lecture stelle ich meinen feldzentrierten Ansatz der Gestalttherapie dar, der individualistische Sichtweisen und den Konflikt zwischen Phänomenologie und Physik überwindet, sowie einen Kontrapunkt zu aktuell hyperindividualistischen Gesellschaftstrends darstellt.

Dr. (phil.) Lothar Gutjahr

Einzel- und Paartherapeut, Coach und Männerberater in Hamburg. Er ist Autor u.a. von „A Field-Centred Approach to Gestalt Therapy” (Routledge, 2024) und „Leiblose Gestalten“ (Berliner Gestaltsalon, 2018).

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 33
Die Elemente des Selbst – Riemann verkörpert
Lea Rania Löchel | Keine Teilnehmerbeschränkung

Fritz Riemann schrieb 1961 das Buch “Grundformen der Angst” und bot damit ein ganz neues Persönlichkeitsmodell. Entwicklungspsychologisch basiert spannt er ein dynamisches Feld auf, anstatt starre Schubladen zu entwickeln, und schafft somit die Möglichkeit der Orientierung für Patient*innen und Therapeut*innen. Übersetzt in die vier Elemente lässt sich im Rollenspiel ein interessanter körperlicher und emotionaler Erfahrungsraum für einzelne und Gruppen schaffen. Sich selbst in den Qualitäten der Extreme zu erleben, sie in der Gruppe zu spüren und sich gegenseitig darin zu begegnen, bietet reichhaltige Erlebnisse, Erkenntnisse und einen sehr freudvollen Prozess. Eine solche Erfahrung möchte ich in meinem Workshop anbieten.

Lea Rania Löchel

Kostümdesignerin, Gestalt- und EMDR Therapeutin, ausgebildet in systemischer Aufstellung, Supervisorin, seit 2020 in eigener Praxis tätig, Psychologiestudentin, www.adansonia.de

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 34
Wie im Märchen …
Hilke Ganzert | Freie Plätze: 11

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Wirkung von Märchen. Märchen, maere bedeutet so viel wie ein Gerücht und ist die Bezeichnung für eine erfundene, unwahre Erzählung. Märchen leugnen nicht die Schwierigkeiten des realen Lebens, sondern sie zeigen auf, wie wir den Gefahren auf dem Wege der Selbstfindung in vielfältiger Weise begegnen können. Dies gelingt mit viel Fantasie und Vertrauen in das all zu Menschliche.
GEEIGNET FÜR DIE KINDER-, JUGEND- UND ERWACHSENENTHERAPIE
__________________
Lektüre: Bucay, Jorge. 2017. Was Märchen über dich erzählen. Fischer Taschenbuch.

Hilke Ganzert

Diplom-Pädagogin, Tanz- und Theater-Pädagogin, Kinder und Jugendpsychotherapeutin TP, Trauma und Gestalt, Eigene Praxis in München

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 35
Wie wir Natur denken, so denken wir über unseren Körper
Irmgard Maas, Andrea Thies | Freie Plätze: 0

Wir Menschen haben uns von der Natur entfremdet und somit von unserem Körper, beides wollen wir beherrschen. Eine Rückbesinnung ist notwendig. Stellen wir wieder eine Verbindung zur Natur her, bekommen wir ein Bewusstsein für unsere Natürlichkeit. Im WS wollen wir die Natur körperlich mit all unseren Sinnen erleben, uns leiblich spüren und uns eingebunden in die Natur fühlen. Über das leiblich-sinnliche Naturerleben werden Selbstprozesse angestoßen, reflektiert können sie zu einem neuen Bewusstsein von uns selbst in der Welt führen.

TREFFPUNKT IM FOYER DER ALTEN MENSA
Bitte an wetterangepasste Kleidung denken.

Irmgard Maas

Psych. Psychotherapeutin, Kassensitz in Verhaltenstherapie, Gestalttherapeutin, Gestalt-Lehrtherapeutin. Seit 2021 Ausbilderin in Gestaltorientierter Naturtherapie beim Symbolon-Institut Nürnberg.

Andrea Thies

HPP, Gestalttherapeutin, Naturcoach in freier Praxis

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18:00 bis 19:30 Uhr
Vortrag 13
Anrufung in der Gestalttherapie
Olaf Zielke | Keine Teilnehmerbeschränkung

Mit “Anrufung” meine ich ein komplexes leiblich-körperlich-seelisches Phänomen. Die berühmte Nahrungsmetapher für den Kontaktzyklus in der Gestalttherapie setzt das Bedürfnis klar an den Anfang des Kontaktes. Als Nahrungs- oder Verdauungsmetapher ist sie klar körperlich: Ein körperlicher Impuls leitet den Kontaktprozess ein. Sowohl bei Perls als auch bei anderen Gestalttherapeuten oder anderen Disziplinen (Philosophie, Soziologie) gibt es einen gegensätzlichen Ansatz: Kontaktprozesse werden initiiert durch einen “Ruf” der Welt an mich. Das kann ein Mensch, ein Kunstwerk, die Natur … sein.

Olaf Zielke

Förderschullehrer und Gestalttherapeut. Trainer am HIGW, ehemaliges DVG- und EAGT Vorstandsmitglied.

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18:00 bis 19:30 Uhr
Workshop 36
Über die Hand ins Freie – Biografisches und therapeutisches Schreiben
Eva-Maria Lerch | Freie Plätze: 2

„Ich glaube, man schreibt, weil man eine Welt schaffen muss, in der man leben kann“, sagt die Schriftstellerin Anais Nin. »Ich musste meine eigene Welt schaffen mit einem Klima, in dem ich atmen, herrschen und mich erneuern konnte«. Seit der Erfindung der Schrift ist Schreiben ein Weg, wie Menschen Erfahrungen teilen, Gefühle aus der inneren Verkapselung lösen und über die Hand aufs Papier ins Freie bringen. Mit Schreibübungen, spielerischen Wortexperimenten und Methoden aus der Biographiearbeit können wir in diesem Workshop die Lust und die heilende Kraft des Schreibens neu entdecken.

Eva-Maria Lerch

Eva-Maria Lerch ist Journalistin, arbeitet für verschiedene Zeitschriften und gibt Kurse zu kreativem und biografischen Schreiben. Derzeit ist sie im vierten Jahr der Ausbildung am Gestaltinstitut Frankfurt. Sie lebt in Wetzlar.

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Sonntag, 12.05.2024
09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 14
Körper und Sprachresonanzen. Ästhetiken der Veränderung
Dr. phil. Leena Petersen | Keine Teilnehmerbeschränkung

In meinem Vortrag möchte ich Wechselwirkungen, Resonanzen und Bewegungen von körperlichen und sprachlichen Wahrnehmungsprozessen erkunden und ihre situative und feldbezogene Bedeutung in der gestalttherapeutischen Praxis. Aus ästhetisch-relationaler Perspektive soll anhand neuerer Gestalttheorien das Streben nach Ganzheit im Sinne einer organismischen Selbstregulierung stehen und insbesondere, welche Rolle Körperlichkeit und sprachlicher Dialog im therapeutischen Prozess der Veränderung spielen.

Dr. phil. Leena Petersen

Gestalttherapeutin DVG/EAGT in Lüneburg, Trainerin, Lehrtherapeutin und Lehrdozentin am HIGW, Mitglied der Redaktion der Zeitschrift für Gestalttherapie – Forum für Gestaltperspektiven. Promotion in Philosophie/Ästhetik, internationale Lehr- und Forschungstätigkeiten.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 37
Let´s feel about Sex
Chris Thinius, Nicole Pankoke | Freie Plätze: 0

Im Vordergrund wirkt Sexualität leichtfüßig, freigiebig und vielfältig. Doch wie erklären wir innere Konflikte, die sich in Begehren und zeitgleicher Scham äußern. Und wie gehen wir mit der zunehmenden Wahrnehmung um, getrennt von Sexualität und dem eigenen Körper zu sein.
Ein Workshop, der Raum geben soll, sich mit dem eigenen Körper, der eigenen Sexualität und ihrer Kraft auseinanderzusetzen und sich damit zu verbinden.

Chris Thinius

ist integrativer Gestalt- und Körpertherapeut und mit Nicole Mitgründer der Organisation „drinnen und draussen“. Die Faszination, wie Körper und Geist miteinander verbunden sind und interagieren, bewegt mich.

Nicole Pankoke

ist durch die Phänomenologie und Dialogphilosophie mit Gestalt in Berührung gekommen und heute Gestalt- und Körpertherapeut*in. Chris und mich verbindet die Lust zu lernen, zu wachsen und eine tiefe Freundschaft.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Vortrag 15
Like! Share! Follow! vs. Ich & Du im Hier und Jetzt! Die Risiken sozialer Medien für Kinder und Jugendliche aus einer gestalttherapeutischen Perspektive
Sven Fritze, Stefanie Richters | Keine Teilnehmerbeschränkung

Identitätsbildung und Kontakt finden bei Kindern und Jugendlichen zunehmend unter Einbezug sozialer Medien statt. Damit einher geht eine Zunahme weitreichender Probleme wie Einsamkeit und Ängsten. Wir beleuchten, wie sich die Nutzung sozialer Medien aus gestalttherapeutischer, biopsychologischer und gesellschaftlicher Sicht auf Kinder und Jugendliche auswirkt. Im nächsten Schritt erörtern wir das Potential des gestalttherapeutischen Ansatzes und seiner Methoden in der pädagogischen Arbeit in Reaktion auf die dargestellte Problemlage und stellen erste Workshopideen und Lösungsansätze vor.

Sven Fritze

ist Psychologe (M.Sc.), Gestalttherapeut, Wildnispädagoge, Hypnosetherapeut und Ausbilder im Bereich der Erlebnispädagogik. 2015 hat er den Helden e.V. gegründet, und damit in den letzten 2 Jahren mehr als 30.000 Kinder erreicht.

Stefanie Richters

ist Psychologin (M.Sc.), Erlebnis- und Wildnispädagogin und seit Januar 2023 Gestalttherapeutin in Ausbildung. Seit 2020 promoviert sie im Bereich Entwicklungspsychologie zum Thema (Cyber-)Mobbing Dynamiken und Prävention im Schulkontext.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 38
Verkörperung von Kontaktfunktionen als Schlüssel zur Veränderung
Isabelle R. Munde, Bettina Binder | Freie Plätze: 4

Die Kontaktfunktionen spielen eine wichtige Rolle im Kontext der Gestalttherapie. Die Einbeziehung der körperlichen Komponenten Gestik, Mimik, dynamische Bewegung und Sprachlaute machen diese Kontaktprozesse tiefer in Körper, Leib und Seele erfahrbar und damit zum Schlüssel für Veränderungsprozesse. Wir werden diese „Kontakt-Körperdynamik“ in uns Selbst – in Interaktion mit anderen Teilnehmer*innen fühlend erspüren und ausdrücken. Wahrgenommene Körperlichkeit ermöglicht ein tieferes Verständnis der eigenen Prozesse. Darüber geweitete Bewusstheit ermöglicht SELBST gestaltete Spielräume.

Isabelle R. Munde

Transfrau; Gestalttherapeutin (DVG); Dipl. Volkswirtin. Seit über 20 Jahren selbständig mit eigener Praxis in Frankfurt/M. Schwerpunkt: „Wer bin ich wirklich“ im Berufs- und Privatleben; Queer/ LGBTQ.
www.gestalttherapie-frankfurt.de

Bettina Binder

Dipl. Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin (DVG) und Supervisorin (DGSv), Lehrtherapeutin, Lehrsupervisorin und Ausbilderin, Tätigkeit in eigener Praxis seit 2008.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 39
Symptom-Aufstellungen mit Bewegung und Klang – Poesie der Leiblichkeit
Elisabeth Schlageter | Freie Plätze: 0

Ein Symptom ist ein Kristallisationspunkt von Körper, Seele und Geist. Durch eine Aufstellung im Raum, als Skulptur, in der Auflösung durch Bewegung und Klang, ermöglicht sich eine neue Ordnung des leiblichen Gleichgewichts, so dass Heilung geschehen kann.
Seit vielen Jahren biete ich diese leibgestaltische Arbeit an und gebe sie gerne weiter.

Elisabeth Schlageter

Seit über 30 Jahren bewege ich mich auf dem Weg einer holistischen Medizin, als Ärztin, Psychologin, Gestalttrainerin und Yogalehrerin.

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09:00 bis 10:30 Uhr
Workshop 40
Ich und Du im Hier und Jetzt
Birgit Hailperin | Freie Plätze: 5

Wer bin ich? Wer bist Du? Kommen wir zusammen? Und wenn ja – wie kann das gelingen? Und was, wenn meine Grundannahmen nicht mit Deinen übereinstimmen? “Meine Wildnis ist die Seele des Anderen!” und dennoch ist es zuweilen schwierig, “das Andere” zu verstehen oder nur zu erkennen. Mit Bewegungselementen aus Tango, Blues, Merengue kann im Paar mit Führen und Geführt-Werden und dem Moment dazwischen gespielt werden und der Kontakt zum Anderen ausprobiert werden. Der Workshop setzt die grundsätzliche Bereitschaft voraus, in Körperkontakt mit anderen zu gehen.

Birgit Hailperin

Kreativtherapeutin in der Heiligenfeld-Klinik in Uffenheim, HP psych. und Gestalttherapeutin in eigener Praxis, Tanzlehrerin, geb. 1972, Mutter von 5 Kindern (mit dabei HSP, ADHS, ASS, LGBTQ*IA), Pronomen: sie/ihr

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11:00 bis 12:30 Uhr
Abschlussveranstaltung
Und noch einmal Körper zum Abschied!
Rolf Heinzmann, Delphine Akoun | Keine Teilnehmerbeschränkung

Im Laufe der Konferenz haben wir uns alle in kleinen Gruppen erfahren. Zum Schluss bieten wir Euch die Gelegenheit, Euch als Teil einer Großgruppe überwiegend körper(sprach)lich zu begegnen – ganz nach dem Motto der Konferenz „mit Körper, Leib und Seele“. Bei der Gestaltung dieses Workshops werden wir uns auch von Eindrücken und Erlebnissen auf der Konferenz inspirieren lassen.

Rolf Heinzmann

Arzt, Gestalttherapeut (DVG), Mitglied der Ethikkommission der DVG.
Indianaring 45, 76149 Karlsruhe,
Fon 0721-6649216,
rolfheinzmann@t-online.de,
www.gestalt-institut-frankfurt.de

Delphine Akoun

Sprachwissenschaftlerin, Gestalttherapeutin (DVG), Mitglied der AAK der DVG.
Siegstr. 19, 47051 Duisburg,
Fon 0203 362990,
kontakt@delphine-akoun.de,
www.gestalt-institut-frankfurt.de

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